05. Juli 2006

Minority Report User Interface - Vision und Realisierungen

Im Film "Minority Report" aus dem Jahr 2002 mit Tom Cruise (siehe Wikipedia) wurde ein Interface gezeigt, mit dem sich der Hauptdarsteller durch die Bilderflut der "Precogs" (d.h. Hellseher) gewühlt hat.

Hier gibt es einen kurzen Ausschnitt der Film-Vision (nur die ersten 16 Sekunden sind interessant) und einige Realisierungen von

22. Juni 2006

Der etwas echtere Desktop

An die Desktop (Schreibtisch) Ablage, die in Windows, MacOS und so ziemlich jedem anderen Betriebssystem integriert ist, haben wir uns ja wohl alle gewöhnt. Hier ist aber mal eine ganz naturgetreue Nachbildung eines Schreibtisches als Dateiablage in einem Betriebssystem, welches sogar über eine Physik-Engine verfügt. Beim BumpTop 3D Desktop Prototype fallen Dateien auch auf den Schreibtisch und können auf einer leicht dreidimensional dargestellt Oberfläche überall plaziert werden.

Die gezeigten Features wirken schon sehr innovativ und machen Lust auf mehr. Obwohl momentan noch der Nachteil besteht, dass man keine Dateinamen sieht, könnte ich mir vorstellen, diese Funktionalität bei der Sortierung von Bildern, Dokumenten oder anderen Dateien zu verwenden.
Ideal für diese Anwendung ist wohl auch die Verwendung eines Grafiktabletts oder eines Touchscreens. In Verbindung mit dem mult-touch screen, das wir euch kürzlich vorgestellt haben, wäre das wirklich eine tolle Alternative zu der üblichen Desktopoberfläche.

12. Juni 2006

User Interfaces der Zukunft

Multi-Touch Interaction Interface Heute präsentieren wir euch mal ein User Interface welches wohl Seinesgleichen sucht. Das Multi-Touch Interaction Interface ist ein Touchscreen, welches an mehreren Stellen gleichzeitig berührt werden kann und durch unterschiedliche Gesten verschiedene Befehle ausführt.

Neben dem beidhändigen Bedienen des Gerätes ist es auch möglich, mehrere Finger einer Hand (z.B. beim Drehen eines Bildes) oder mehrerer Personen (z.B. für Spiele) zu nutzen.

Das Video mit der Demonstration des Interfaces gibt es unter http://mrl.nyu.edu/~jhan/ftirtouch/index.html. Besonders eindrucksvoll ist wohl die Sequenz beim Sortieren der Bilder und der Navigation mit Karten.
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01. Juni 2006

Programmierung aus Nutzersicht - 2. Teil des Interviews mit Thomas Geis

Welche Methoden wendet die ProContext GmbH in Projekten an, um Nutzungsanforderungen zu erheben?

Thomas Geis (ProContext)Thomas Geis nennt in dieser Podcastfolge hierzu einige Beispiele und erläutert außerdem, wie er Unternehmen motiviert, überhaupt in die Gebrauchstauglichkeit interaktiver Produkte zu investieren:

"[...] ernst genommen werden sie von Entwicklungsseite eigentlich nur, wenn sie deren Sprache sprechen und in irgendeiner Form etwas Programmierbares liefern...

...und ein gutes Nutzungsszenario, das ist programmierbar.
Das ist Programmierung aus Nutzersicht."

Unser Gespräch machte auch klar, dass auf dem Weg zu einem ausgreiften Entwicklungsprozess leider der eine oder andere Stolperstein im Weg liegen kann:

"die größten Hindernisse bei Prozessqualität sind in erster Linie ein fehlendes Rollenverständnis und ein fehlendes Rollenmodell in den Projekten", so Thomas Geis im Interview.

Interview mit Thomas GeisDen 2. Teil des Interviews mit Thomas Geis als MP3-Datei herunterladen, Größe: 10, 3 MB

19. Mai 2006

Podcast Review: Design Critique

Design Critique Podcast Seit einer Weile höre ich mir den US-amerikanischen Podcast Design Critique an, dessen Themen sehr nah mit denen von "Hallo User" verwandt sind. Allerdings beschränken sich die beiden Autoren "Tim" und "Tom" nicht auf den Bereich Softwareentwicklung. Die Episoden sind meist sehr hörenswert. In der Regel interviewen Tim und Tom einen Gast, der ausgiebig von seinen Praxiserfahrungen in Projekten berichtet.

Die Autoren verfolgen dabei leidenschaftlich ihre Mission: sie möchten ihre Hörerinnen und Hörer vom Nutzen benutzerzentrierter Entwicklung überzeugen. Dazu sollen motivierende Erfolgserlebnisse bei der Anwendung benutzerzentrierter Methoden und das eine oder andere bekräftigende "Traut euch..." beitragen.

Fazit: Hörer des "Hallo User" Podcasts können auch im "Design Critique" Podcast interessanten Gesprächen lauschen

11. Mai 2006

Usability als wichtiger Qualitätsfaktor?

Heute habe ich zum ersten Mal mit Google Trends experimentiert. Google Trends zeigt das Suchvolumen sowie die Menge an Nachrichten zu bestimmten bei Google verzeichneten Suchbegriffen an. Leider sind zum jetzigen Zeitpunkt nur ausgewählte Suchbegriffe in der Datenbank gespeichert.

Ich dachte mir, ich füttere die Suchmaske mal mit den sechs Qualitätsmerkmalen von Software, wie sie in der Norm DIN 66272 bzw. der Reihe ISO/IEC 9126 genannt werden: Funktionalität, Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, Effizienz, Änderbarkeit und Übertragbarkeit. Wenn man die englischen Bezeichnungen eingibt, erhält man folgendes Ergebnis:

Qualitätsmerkmale von Software bei Google Trends
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04. Mai 2006

Die Macht des Bauchgefühls

Ich habe mir mal erlaubt, eine Anfrage an den Pressesprecher von Apple-Deutschland, Herrn Frank Limbacher zu schicken. Mich interessierte dabei, in welchen Phasen der Produktherstellung zukünftige Benutzer bzw. Kunden bspw. in Nutzungstests involviert werden und wie die dabei gewonnenen Ergebnisse in die Entwicklung einfließen.

ApplesErfreulicherweise fand ich bereits am nächsten Tag eine Antwort in meinem Posteingang. Doch meine Skepsis war nicht unangebracht, da der Pressesprecher mir zu erklären versuchte, dass es nicht viel zu erklären gibt.

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25. April 2006

Nutzungserlebnisse bei Microsoft Office

Seit einer Weile verfolge ich den Blog von Jensen Harris. Jensen Harris leitet das Micosoft Office "User Experience"-Team. Diese Gruppe ist für die Gestaltung der Benutzungsschnittstelle sämtlicher Softwarekomponenten von Microsoft Office verantwortlich. Zur Zeit überarbeiten seine Kollegen und er die Oberfäche von Microsoft Office grundlegend neu. Die neue Version wird voraussichtlich 2007 veröffentlicht.

Good Bye Karl Klammer?In seinem Blog schildert Jensen Harris sehr interessant und auch sehr detailliert die Erfahrungen des "User Experience"- Teams. Jensen beschreibt, wie er und sein Team nicht nur mit den internen Entwicklungsabteilungen zusammen arbeiten, sondern auch sehr umfangreich Feedback von Benutzern einholen.

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13. April 2006

Ist Programmieren langweilig (oder gar überflüssig)?

Ist Programmieren langweilig?Programmieren ist eintönig! Zu diesem Schluss kam der neue Rektor der Universität Klagenfurt während einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz Modellierung 2006, der Programmieren laut ZDNet als "eintönig und wenig kreativ" bezeichnet.

Informatik-Experten würden sich in Zukunft immer mehr dem Beschreiben von Software in einem Modell widmen. Der Rest, das Umsetzen von Modellen in Software, werde in Kürze nur noch von Computern erledigt.
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31. März 2006

Nutzerorientierte Entwicklung - Interview mit Thomas Geis (ProContext GmbH)

Softwareunternehmen legen zwar in immer stärkerem Maße auf die Gebrauchstauglichkeit bzw. Usability ihrer Produkte wert. Allerdings findet man in der Branche nur in den seltensten Fällen konsequent nutzerzentrierte Entwicklungsprozesse vor. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (auch KMUs genannt) tun sich schwer mit der Anwendung nutzerzentrierter Entwicklungsmethoden, da entsprechend spezialisierte Profile bei den Mitarbeitern häufig nicht vorhanden bzw. schwach ausgeprägt sind.

"Qualität ist nichts weiter
als die Umsetzung von Anforderungen
"
(Thomas Geis)

Nutzungsanforderungen werden zwar in vielen Softwareunternehmen erfasst und dokumentiert. Ein wesentliches Problem besteht jedoch darin, dafür zu sorgen, dass diese Anforderungen bei der Entwicklung auch tatsächlich berücksichtigt werden.

Thomas Geis (ProContext)Für die erste Ausgabe von HALLO USER habe ich deshalb mit Thomas Geis von der ProContext GmbH gesprochen. Ich wollte wissen, was aus seiner Sicht die größten Hindernisse bei der Erfassung, Dokumentation und konsequenten Umsetzung von Nutzungsanforderungen sind.
Thomas Geis hierzu: "Ein wesentlicher Schritt in der Motivation eines Projektes, in die richtige Richtung zu gehen, ist, dass man klar macht, dass das Produkt, das dort entwickelt wird, einen Nutzen erzeugen soll. Und dieser Nutzen entsteht beim Nutzer."

An dieser Stelle soll jedoch nicht mehr verraten werden und wir wünschen viel Spaß mit der ersten Ausgabe von HALLO USER!

Interview mit Thomas GeisDas Interview mit Thomas Geis als MP3-Datei herunterladen, Größe: 13 MB
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